Aktuelles/ Presse

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Kennen Sie schon unser mobiles EKG-Gerät?

Weißt ein Pferd Leistungsschwächen auf, oder fallen während einer Allgemeinuntersuchung Unregelmäßigkeiten bei der Herzauskultation auf, so können diese von einer ernstzunehmenden Erkrankung des Herzens verursacht werden. Das EKG, auch Elektrokardiogramm oder Herzkurve genannt, ist eine nicht invasive Messung von Herzströmen wobei ein wiederkehrendes Bild der Herzaktionen dargestellt wird. Mit Hilfe eines Elektrokardiogrammes können Unregelmäßigkeiten (Arrhytmien) des Herzschlages frühzeitig erkannt und gegebenenfalls therapiert werden.

 

Wie funktioniert ein mobiles EKG?

Mit einem Bauchgurt wird das Gerät am Pferd befestigt und die Elektroden selbstklebend am Fell des Pferdes angebracht. Im besten Fall muss das Pferd für diese Untersuchung noch nicht einmal geschoren werden. So kann sowohl in Ruhe, als auch unter Belastung ( Longe oder Reiten)  der Herzrhytmus ausgewertet werden. Durch die neue Technik wird das EKG sofort über Bluetooth auf dem Laptop digital aufgezeichnet.

Um die Untersuchung für den Patienten so stressfrei wie möglich durchzuführen haben wir die Möglichkeit, das EKG mobil bei Ihnen vor Ort durchzuführen.

Welche Untersuchungs-Möglichkeiten haben wir mit einem mobilen EKG?

  • Ruhe-EKG : 5 Minuten in gewohnter Umgebung im Stehen
  • Belastungs-EKG : Arbeit an der Longe oder unter dem Reiter, minimum 10 Minuten Trab und 5 Minuten Galopp
  • Langzeit-EKG : 24 Stunden eines normalen Tagesablaufes

 

Welche Diagnose-Möglichkeiten haben wir mit dem mobilen EKG ?

  • Die Art der Arrythmie wird erkannt
  • Der Schweregrad der Arrythmie wird diagnostiziert
  • Die zukünftige Belastbarkeit Ihres Pferdes wird beurteilt                                                             

                                                                                                                                               

 

 

 

Unsere Hansepferd-Präsentation für Sie!

Hier finden Sie unsere Hansepferd-Präsentation in PDF-Format.

 

Treffen Sie uns auf der Hansepferd Hamburg!

Hiermit möchten wir Ihren Wunsch der Kundenzufriedenheitsumfrage nachgehen.

Vom 20.04.2018 bis zum 22.04.2018 sind wir auf der Hansepferd Hamburg vertreten.

Treffen Sie uns vor Ort.

Die Messe findet in den Messehallen Hamburg statt und ist von Freitag bis Sonntag von 10 Uhr bis 19 Uhr für Besucher geöffnet.

 

Wo finden Sie uns:

Halle B5 Gesundheit & Futter

Forum Gesundheit

  • Stand: 203

(Beim Forum Gesundheit)

 

Aktionen auf der Hansepferd Hamburg

Verbände anlegen

um 11 Uhr/ 13 Uhr/ 15 Uhr

an unserem Stand

 

Forum Gesundheit Halle B5

Kommen Sie zu unserem Vortrag beim Forum

Thema Rittigkeitsprobleme, Täglich 16:30 Uhr

Dr. Kerstin Oberbeck/Dr. Dirk Fister/ Lina Fister

 

Machen Sie mit bei unserem Gewinnspiel und gewinnen Sie einen tollen Workshop zum Thema Erste Hilfe am Pferd.

Kommen Sie zu unserem Stand und lösen Sie unsere Quizfragen. Mit etwas Glück gewinnen Sie.

  

Kennen Sie schon unseren Blog?

Seit dem 23.03.2018 bekommen Sie jetzt ganz neue Eindrücke in die Pferdeklinik Bilsen. Wir haben unseren Social Mediabereich um einen Blog erweitert und nehmen Sie ab sofort mit in den Alltag unserer Pferdeklinik.

Einmal im Monat wird auf unserer Blog-Seite eine neue Story für Sie hochgeladen. Schauen Sie doch einfach mal vorbei. Den Blog-Button finden Sie auf unserer Homepage ganz oben rechts, neben den anderen Social Media Symbolen.

 

 

 

 

Aus gegebenem Anlass weisen wir noch einmal auf die Wichtigkeit der Herpes Impfungen hin!

Die Pferdebesitzer sind impfmüde geworden, aus gegebenem Anlass möchten wir noch einmal auf die Wichtigkeit eines Herpesimpfschutzes hinweisen.

Zitat von Prof. Dr. Karsten Feige: „ Ein Grund für die Häufung der Herpesfälle ist der drastische Rückgang der geimpften Pferde, heute sind zwischen 10 % - 15 % der Pferde geimpft. Früher waren 30% der Pferde geimpft.“

In Deutschland lässt sich aufgrund serologischer Untersuchungen sagen, dass 70-80% der Pferdepopulation bis zum Ende des dritten Lebensjahres mit diesem Virus Kontakt hatte. Das Virus wird vor allem mit Sekreten der Atemwege (Husten, Aerosol, Nasenausfluss) ausgeschieden und über die Atemwege aufgenommen (sogenannte Tröpfcheninfektion).

Dies erfolgt von Pferd zu Pferd oder über Kontaktpersonen (z.B. über die Kleidung). Des Weiteren kann eine Aktivierung des im Körper des Pferdes zurückgezogenen, ruhenden Virus ausgelöst werden (durch Stress).

Symptome der Erkrankung:

Zum Beispiel: Fieber, Atemwegserkrankungen, zentralnervöse Störungen sowie Koordinationsstörung, wie Schwanken, Harnabsatzprobleme bis hin zum Festliegen oder Spätabort im 9.-11. Monat bei tragenden Stuten.

 

 

Überbrücken der Wintertage mit Training im Aquatrainer

Vor der Turniersaison ist es wichtig, dass der Trainingsplan eingehalten werden kann. Bei diesem winterlichen Wetter ist eine große Abwechslung beim Training der Pferde in vielen Fällen nicht möglich. Das Training im Aquatrainer kann hierbei eine Säule werden um die Tiefenmuskelatur des Pferdes zu stärken und Abwechselung in Trainingsplan zu bringen.

Das Aquatraining entlastet Sehnen, Bänder und Gelenke. Der Muskelapparat wird einerseits entspannt, andererseits vermehrt aufgebaut. Das verbessert die Beweglichkeit und fördert den Aufbau der Rückenmuskulatur. Diese Trainingsweise hilft die schwer zugängliche Tiefenmuskulatur zu trainieren.

Das Pferd wird 20-30 Minuten in unserem Aquatrainer trainert. Die Wasserhöhe, sowie die Laufgeschwindigkeit wird dem Trainingsstand entsprechend angepasst. Im Anschluss werden die Pferde mit einer speziellen Waschlotion gewaschen und danach im Solarium getrocknet.  

 

                                               

 

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Sich stetig zu verbessern ist uns nicht nur ein Anliegen, es bedeutet offen zu sein und sich auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden einstellen zu können. Wir möchten uns bei Ihnen bedanken, dass Sie uns bei diesem Prozess unterstützen.

Positiv für uns ist, dass auch bei dieser Befragung prozentual gesehen (22%), dieselbe Anzahl an Neukunden teilgenommen hat, wie bereits bei der vorherigen Umfrage.

Verbesserungsbedarf gibt es im Bereich Spezialbehandlungen. Wir werden nicht als Klinik wahrgenommen, die Zahnbehandlungen anbietet. Deshalb möchten wir gern an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Frau Friederike Gerloff sich bei der IGFP im Bereich Pferdezahnheilkunde weiterbildet, um so den Qualitätsanspruch ihrer Arbeit zu verdeutlichen und dem amerikanischen und kanadischen Standard zu entsprechen.

Die Frage hieß: Aus welchem Anlass haben Sie unseren Aquatrainer in Anspruch genommen?

Diese Frage wurde mit 80% keine Angabe beantwortet. Das möchten wir zum Anlass nehmen, um auf die Trainingsmöglichkeit des Aquatrainers hinzuweisen. Nicht nur zum Reha-Zweck, sondern auch in der Sportmedizin ist die Arbeit im Aquatrainer für Ihr Pferd vorteilhaft. Als Krafttraining zum Aufbau des Muskelapparates, dabei kühlend und entlastend für Sehnen und Gelenke, verbessert es zu dem die Beweglichkeit und fördert den Aufbau der Rückenmuskulatur. Die bestmögliche Durchblutung der Extemitäten ist gewährleistet. Durch das Training im Aquatrainer wird die schwer zugängliche Tiefenmuskulatur aufgebaut. Probieren Sie es doch mal aus.

Sie sind sehr zufrieden mit unserer telefonsichen Erreichbarkeit. 67% der Befragten finden es sehr gut, wie unsere Tierärzte über notwendige Behandlungen aufklären und das weitere Vorgehen erklären.

Besonders stolz sind wir darauf, dass über 80% der Befragten unsere Klinik weiterempfehlen würden.

Viele Dank für ihre Teilnahme an unserer Umfrage.

 

 

Die Pferdeklinik Bilsen wünscht ein frohes und gesundes neues Jahr

Vielen Dank an alle Einwohnern der Gemeinde Bilsen!

Aufgrund des geringen Bölleraufkommens zum Jahreswechsel konnten unsere tierischen Mitbewohner ein wesentlich entspannteres Sylvester verbringen als die Jahre zuvor dafür möchten wir uns bedanken.

 

 

Wir sagen Tschüss und Danke Saria

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschieden wir unsere Azubine Saria Katharina Pallasch.

Im Juli 2016 wechselte Saria von einer Kleintierpraxis zu uns in die Pferdeklinik.

Nach bestandener Prüfung verlässt uns Frau Pallasch um einen neuen Lebensabschnitt im fernen Australien zu beginnen.

Wir wünschen Ihr für die Zukunft alles Gute.

           

 

 

Weiterbildung im Bereich Pferdezahnheilkunde

Wir möchten uns im Bereich Zahnmedizin weiterentwickeln:                                      

Frau Friederike Gerloff wird sich bei der IGFP (Internationale Gesellschaft zur Funktionsverbesserung der Pferdezähne e.V.) auf dem Gebiet der Pferdezahnheilkunde weiterbilden.

Das Ziel der IGFP ist die Förderung und Entwicklung der Kenntnisse und Fertigkeiten auf dem Gebiet der Pferdezahnheilkunde und deren Umsetzung bei der Pferdezahnbehandlung. Die Pferdezahnpflege in Deutschland muss einen Qualitätsstandard erreichen, der der Gesundheit und Rittigkeit unserer Pferde dient.

Die IGFP hat sich in ihrer Satzung dieses Ziel gesetzt.

Damit sich Frau Gerloff optimal auf die Prüfung bei der IGFP im praktischen, sowie im theoretischen Bereich vorbereiten kann, wird sie an einigen Schulungen und Lehrgängen zum Thema Zahnheilkunde teilnehmen.

Die Prüfung im Anschluss der Ausbildungsphase soll den Qualitätsanspruch ihrer Arbeit verdeutlichen und dem amerikanischen und kanadischen Standard entsprechen.

(Quelle: https://igfp-ev.de)

 

 

Impfempfehlungen

In Anlehnung an die Empfehlung der Ständigen Impfkommission Vet. Im Bundesverband Praktizierender Tierärzte (http://www.tieraerzteverband.de/bpt/berufspolitik/leitlinien/impfleitlinien.php) empfehlen wir die Impfungen gegen Tetanus, Equine Influenza und Equine Herpesvireninfektionen mit Typ 1 und 4.

 

Herpes Pferdekrankheiten

Die Infektionen mit Herpesviren treten weltweit bei Equiden auf und führen zu ansteckenden Erkrankungen. In Deutschland lässt sich aufgrund serologischer Untersuchungen sagen, dass 70-80% der Pferdepopulation bis zum Ende des dritten Lebensjahres mit diesem Virus Kontakt hatte. Das Virus wird vor allem mit Sekreten der Atemwege (Husten, Aerosol, Nasenausfluss) ausgeschieden und über die Atemwege aufgenommen (sogenannte Tröpfcheninfektion). Nach überstandener Infektion und Erkrankung ist das Virus nicht vom körpereigenen Abwehrsystem vollständig eliminiert worden, sondern der Erreger bleibt lebenslang im Körper des Pferdes. Das Virus zieht sich in die Nervenzellen (sogenannten Ganglienzellen, v. a. Trigeminusganglion), aber auch periphere Lymphknoten, Nüsternschleimhaut, Bronchial-, Alveolarepithel zurück. An diesen Lokalisationen ist das Virus für das körpereigene Immunsystem nicht zugänglich und kann vom Körper nicht „erkannt und bekämpft“ werden. Man spricht von einer Latenz des Virus. Das betroffene Pferd bleibt lebenslang Virusträger und intermittierender Virusausscheider. Bei einer Schwächung des Immunsystems des betroffenen Tieres durch Stress, beispielweise in Form von Transport, Stallwechsel, Turnierstart, Absetzen des Fohlens, Operation oder anderer Erkrankung wird das ruhende Virus erneut aktiviert, freigesetzt und ausgeschieden. Die Pferde selbst weisen bei der Aktivierung des Virus nicht immer klinische Symptome auf, stellen jedoch eine Infektionsquelle für andere Pferde dar.

Zusammenfassend bestehen somit zwei Gefahren für das Auftreten der Erkrankung: Eine Tröpfcheninfektion von Pferd zu Pferd oder eine Aktivierung des im Körper des Pferdes zurückgezogenen, ruhenden Virus. Die Herpesinfektionen sind weder anzeige- noch meldepflichtig und werden durch verschiedene Herpesviren ausgelöst. Die Nummerierung der Herpesviren erfolgte in der Reihenfolge ihrer Entdeckung. Es werden 8 Herpesviren beschrieben, dabei kommen die Equinen Herpesviren der Typen EHV-1, -2, -3 und -4 bei Pferden und EHV -5 bis EHV-8 in der Regel nur bei Eseln vor.

Krankheitsbilder
Die verschiedenen Herpesviren können unterschiedliche Organsysteme betreffen und führen somit zu verschiedenen Krankheitssymptomen. Es treten Entzündungen der Atemwege (Rhinopneumonitis), Spätabort, Paretisch- paralytische Verlaufsform, Keratokonjunktivitis und Equines Herpesexanthem auf.

Entzündung der Atemwege (Rhinopneumonitis)
Zu respiratorischen Erkrankungen kommt es meist nur bei Jungtieren oder geschwächten Tieren durch Tröpfcheninfektion. Es sind in der Regel zunächst die oberen Atemwege (Rhinitis, Pharyngitis) betroffen, aber auch Manifestationen im Bereich der Bronchien sind nicht selten. Die Entzündung der Atemwege wird durch Infektionen des Equinen Herpesvirus 1 und 4 ausgelöst. Bei Erkrankungen der oberen Luftwege spielt vor allem bei Fohlen auch das Equine Herpes Virus 2 eine Rolle. Die klinischen Symptome reichen von inapperenten Fällen über subklinische Verläufe bis zu hochgradigen Zuständen. Symptome: Die Inkubationszeit beträgt 2-10 Tage. Erstes Symptom einer Herpeserkrankung ist meist Fieber bis über 39°C. Während der ca. 1-7 Tage andauernden Fieberphase fallen Mattigkeit und verringerter Appetit auf. Die Mandibularlymphknoten sind umfangsvermehrt und druckempfindlich. Kurz nach dem Auftreten des Fiebers folgen Nasen- und Augenausfluss begleitet von zeitweisem Husten. Unter sehr guten Haltungsbedingungen und ohne das Auftreten von Komplikationen beispielsweise in Form von bakteriellen Sekundärinfektionen oder viralen Mischinfektionen können die Symptome nach etwa zwei Wochen abklingen. Bei bakterieller Sekundärinfektion oder Ausbreitung des Krankheitsgeschehens auf die Bronchien kann die Erkrankungsdauer bis zu fünf Wochen betragen.

Spätabort
Der Virusabort der Stuten durch EHV-1 tritt in der Spätträchtigkeit zwischen dem siebten und elften Trächtigkeitsmonat auf. Die Aborte können einzeln auftreten oder mehrere Stuten eines Bestandes betreffen. Die Stute zeigt normaleweise keine Vorzeichen auf und der Abort verläuft sehr schnell. Der Virus befällt die Schleimhäute der Gebärmutter und Plazenta. Die Plazenta löst sich von der Uteruswand, so dass die Nährstoffversorgung des ungeborenen Fohlens unterbrochen wird und es abstirbt. Neben dem Abort kann es in Folge von Herpes- infektionen mit EHV-1 auch zur Geburt toter oder lebensschwacher Fohlen kommen, die dann meist innerhalb der ersten Lebenstage aufgrund einer virusbedingten Pneumonie oder Ausfälle anderer Organe (Leber, Niere) verenden.

Paretisch-paralytische Verlaufsform (Lähmungen, „Parese-Paralyse-Syndrom“)
EHV - 1 Infektionen können auch zu neurologischen Erkrankungen führen. Pferde jeden Alters können betroffen sein. In der Regel wird ein perakuter oder akuter Verlauf beobachtet. Die Erkrankung geht also nur über wenige Tage. Nach einem initialen Fieberanstieg auf bis über 40°C treten oft zunächst respiratorische Symptome in Form von Nasen-, Augenausfluss und Husten auf. Das Bewusstsein ist ungestört. Zeitlich geringgradig versetzt sind Bewegungsstörungen der Hinterhand zu beobachten. Es kommt zu Blutungen in die Nervensubstanz des Rückenmarks (ischämische Vaskulitis im Rückenmark). Daraus resultieren Koordinationsstörungen der Hinterhand (Ataxie), Sensibilitätsstörungen, reduzierte Schweifspannung (sog. „Lämmerschwanz“), Bewegungsunwillen, über hundesitzige Stellung kann es bis hinzu Bewegungsunfähigkeit, Festliegen und Tod des betroffenen Pferdes kommen. Je nachdem, in welchen Bereichen die Blutungen in das Nervengewebe erfolgen, stellen sich außerdem Lähmungen von Penis, Anus oder Blase ein.

Keratokonjunktivitis
Das Equine Herpesvirus - 2 kann zur Entzündung der Bindehaut und Hornhaut des Auges (sog. Keratokonjunktivitis) führen.

Equines Herpesexanthem
Das Equine Herpesvirus - 3 löst eine Genitalinfektion aus, die auch als Equines Herpesexanthem, Equines Koitalexanthem (ECE), Deckexanthem oder Bläschenausschlag bzw. Mosaikausschlag bezeichnet wird. Die Übertragung erfolgt über den Deckakt. Symptome sind gerötete, vermehrt durchblutete Scheidenschleimhaut, stecknadelkopf- bis erbsengroße Bläschen, Pusteln oder Erosionen des Scheidenvorhofs bzw. des Penis oder der Vorhaut.Wegen der Vollständigkeit werden alle Formen kurz angeschnitten, der Schwerpunkt wurde jedoch auf die drei zuerst genannten gelegt, auf die sich auch die nachfolgenden Abschnitte beziehen.

Herpes- Testmethoden für Pferde
Die Diagnose wird aufgrund der klinischen Symptome zunächst als Verdachtsdiagnose gestellt. Um den Verdacht zu untermauern, sollte ein direkter und indirekter Virusnachweis erfolgen. Bei dem direkten Nachweis wird der Virus selbst, das Antigen nachgewiesen. Bei dem indirekten Nachweis werden die gegen das Virus gerichteten Antikörper nachgewiesen. Für den direkten Virusnachweis wird von den klinische Symptome zeigenden Patienten ein Tupfer der Nüsternschleimhaut entnommen. Die Probe wird mittels einer sog. PCR (Polymerase Kettenreaktion) untersucht und für eine Zellkultur zum direkten Virusnachweis verwendet. Diese Untersuchungsmethode dauert mehrere Tage und es ist nicht immer der Nachweis des Virus möglich. Das bedeutet, dass bei einem positiven Test (Virus liegt vor) eine Herpesinfektion vorliegt. Ein negativer Test (Virus konnte nicht nachgewiesen werden) schließt hingegen eine Herpesinfektion nicht völlig aus.


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Präsentation Hansepferd 2016

 

 


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